Seitdem die sozialen Netzwerke so unglaublich erfolgreich sind, gibt es fast für jedes Interessenfeld ein soziales Netzwerk. Freunde und Verwandte speichert man bei Facebook unter seinen Kontakten, andere Studenten im studiVZ und Bandmitglieder & Co. werden bei MySpace abgelegt. Zudem gibt es im Musikbereich noch die Community last.fm, die aber weit mehr als nur ein reines soziales Netzwerk ist.
last.fm als App
Vielmehr kann man sich mit last.fm schnell und einfach ein Musikprofil anlegen, das anzeigt, welche musikalischen Vorlieben man besitzt. Bereits seit einigen Jahren ist last.fm online, vormals war der Dienst als Audioscrobbler bekannt, bei dem man sich einen Account anlegt, einen Player herunterlädt und anfängt wie gehabt Musik über den PC zu hören.
Der Dienst von last.fm sammelt die Daten und erstellt individuelle Charts mit den musikalischen Vorlieben des Nutzers. Man kann last.fm aber nicht nur über den PC nutzen, sondern auch über das iPhone bzw. den iPod Touch.
Dazu muss man sich nur die kostenlose App last.fm für das iPhone aus dem AppStore laden (Download-Link) und sich mit seinem bestehenden Account einloggen. Hat man dies getan, dann kann man direkt loslegen und die App nutzen.
Musik hören – am Besten über WiFi
Zum einen lässt sich mit last.fm die gehörte Musik über die iPod-App taggen, und zum anderen kann man auch direkt über die App Musik hören. Möchte man unbegrenzt Musik über last.fm hören, dann empfiehlt sich der Kauf des Monatsabos, das man für 3 Euro monatlich bekommt.
Loggt man sich bei last.fm ein, dann sieht man auf der Startseite die einzelnen Radiostationen, die man hören kann, wozu standardmäßig die Stationen „Meine Bibliothek“, „Empfehlungen seitens last.fm“, „Lieblingslieder“ und „Mein Tag Radio“ gehören.
Desweiteren ist es möglich, sich eigene Wiedergabelisten anlegen, in denen Lieder von ausgewählten Genres oder einfach nur der Partymix der letzten Disconacht eingefügt werden können. Somit hat man seine Lieblingsmusik immer mit dabei, auch wenn sich ein Anhören über WiFi empfiehlt, da das Streaming schon recht viel Datenvolumen verbraucht.
Kostenlos und gut
Auf der zweiten Registerseite der last.fm App kann man sein eigenes Profil einsehen, wobei man sieht, welche Künstler man am Häufigsten gehört hat, was die eigenen Lieblingslieder sind oder welche Alben sehr oft abgespielt worden sind.
Ebenfalls zu sehen sind die zuletzt gespielten Lieder und (um auf den sozialen Aspekt von last.fm hinzuweisen) die eigenen Freunde sehen, die sich ebenfalls ein Profil bei last.fm angelegt haben und ihre Musik aufzeichnen lassen.
Alles in allem ist last.fm ein sehr guter Zeitvertreib und eine innovative Idee im Bereich der sozialen Netzwerke und auch die App von last.fm kann vollends überzeugen. Man bekommt quasi eine mobile Version der Internetseite zu sehen und kann darüber hinaus sogar noch unterwegs Musik hören, und das kostenlos und in guter Qualität über das mobile Internet.
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Tags: iPhone Apps, iPhone-Applikation, Musik-App